Landgasthof Falken
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Die Geschichte

 

 

Bis zur Beendigung der Kreuzzüge waren Klöster und Burgen die Wirtshäuser in Deutschland. Rudolf I. hat im Jahr 1281 in einer Verordnung die Pflichten des Wirtes gegen den Gast festgelegt.

Die Fuggerische Rittergutsverwaltung ließ bei ihrem Umbau durch Veit Miser 1571 einen kleinen Durchgang in die äußere Burgmauer brechen, um ihren Knechten den Weg zur Wirtschaft abzukürzen. Dieser Fußpfad ist heute noch sichtbar. Früher befand sich die Wirtschaft im oberen Stock, und so konnte man bequem den Schankraum betreten. Im 16. Jahrhundert entstanden aus den Wappen der Besitzer die ersten Gasthausnamen wie: Kreuz, Löwe, Adler und Falken.

Nach der Fuggerischen Steuerbeschreibung von 1750 war der erste Besitzer der uralten Schankstätte Falken Christoph Stark. Auf diesen folgte Zapfwirt Hans Bihr 1759. Ab 1833 gehörte die Wirtschaft Xaver Wanner, welcher mit Regina Holz aus Niederalfingen verheiratet war. 1839 kam Josef Rieger vom Sturmschen Anwesen aus Hüttlingen auf die Wirtschaft. Von 1870 bis 1902 besaß Josef Brenner die Wirtschaft. 1902 kaufte Josef Rieger aus Hüttlingen das Gasthaus, welcher es bis 1903 an Josef Seibold aus Sulzdorf verpachtete. Dieser war verheiratet mit Katherina Rieger, einer Schwester des Besitzers. Nun kam der Sohn des Josef Rieger, Xaver Rieger auf die Gaststätte, der in erster Ehe mit Paula Weber aus Röttingen und in zweiter Ehe mit Pauline Bihr aus Hüttlingen verheiratet war. Als gelernter Bäcker betrieb er zusätzlich eine Bäckerei. Im September 1904 brannte das Gasthaus bis auf die Grundmauern nieder. Jm Sommer 1905 konnte die Wirtschaft bereits wieder bezogen werden. Vom 2. Februar bis 2. April 1945 verkehrte der Französische General Andre’ Besson im Falken. 1953 Heiratete Johann Straub ( Küfnershans) von Niederalfingen die Tochter Rosa des Franzawirts Xaver Rieger. 1960 starb Xaver Rieger. Die Bäckerei gab er schon 1951 auf, während sein Nachfolger die Landwirtschaft noch bis 1963 betrieb. 1964 veränderte Johann Straub seine Wirtschaft grundlegend. Dazu errichtete er einen modernen Selbstbedienungsladen. Große Sorgfalt wurde auf die Ausstattung der 40 qm großen Gaststätte gelegt, deren Decke vollständig in Holz gearbeitet ist. Getrennt von einer Glaswand, auf der das Bild der Fuggerburg nicht fehlen darf, schließt das ebenso große Nebenzimmer an. Eine Sammlung alter, zum Teil recht seltener Stammtisch- und Militärkrüge auf Konsolen zu beiden Seiten der Glaswand hat schon manchem Besucher echte Bewunderung abgerungen. Am 30 August 1971 wurde Hans Straub durch einen tragischen Unfall im Schlierbachtal von seinem eigenen Traktor erdrückt. 1972 heiratete die Tochter Maria den Kaufmann Lothar Schuppich aus Hüttlingen und im November 1972 kam der Stammhalter Pierre Schuppich zur Welt. 1978 wurde die Gaststätte abermals verpachtet. 1986 wurde der Selbstbedienungsladen aufgegeben. Aufgrund der Entscheidung des 2. Sohnes Tobias Schuppich, den Beruf Koch zu erlernen, wurde 1989 die Gaststätte wieder übernommen und abermals umgebaut.

Seit 1919 Vereinslokal und somit Mittelpunkt jeglichen Vereins- und Dorfgeschehens. Immer wieder haben die Mitglieder Ihrem Verein “Heimatliebe” Ehre gemacht. So kamen durch die Aktivitäten des Vereins 1919 das Kriegerdenkmal, 1925 die Lourdesgrotte, 1926 das Burgfest, 1928 das Waldfest, 1953 die Erweiterung der Kriegergedächtnisstätte und 1965 die Renovierung der um 1540 erbauten oberen Schloßkapelle zustande.

Auch heute noch spürt man noch deutlich den Pulsschlag des Vereines in diesem gastlichen Lokal.

 

 

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